Festival gegen Faschismus und Rassismus!

Pressemitteilung des Vereins Rebellisches Musikfestival e.V.:

Vom 13. bis 15. Mai findet auf der Ferien- und Freizeitanlage Truckenthal in Thüringen das 2. Rebellische Musikfestival statt.

Auch angesichts der aktuellen Wahlerfolge der AfD betonen wir:

  • Das Rebellische Musikfestival ist antirassistisch und antifaschistisch!
  • Es ist ein Benefizfestival für die Flüchtlingsunterkunft „Haus der Solidarität“.
  • Damit stehen wir wie die Mehrheit der Menschen in Deutschland für eine solidarische Flüchtlingspolitik, gegen jede Spaltung durch Rassismus und Nationalismus.

Als Verein „Rebellisches Musikfestival e.V.“ beobachten wir verstärkte Versuche von Rassisten und Faschisten in der Region Südthüringen Strukturen auszubauen, was jahrelang durch den Thüringer Verfassungsschutz toleriert, wenn nicht gar unterstützt wurde.

2015 fand in Hildburghausen ein faschistisches Konzert mit 1500 Nazis aus ganz Europa statt. In Sonneberg und Kloster Veßra finden regelmäßig Nazikonzerte statt. Die Bevölkerung wehrt sich dagegen, dass das Schießhaus in Schalkau an Nazis verkauft wird.

„Wir rufen alle Antifaschisten und Demokraten auf, nach Thüringen und zu unserem Festival zu kommen, und sich gemeinsam mit uns diesen Naziumtrieben entschieden entgegenzustellen und jetzt erst recht das Haus der Solidarität zu unterstützen.“ sagt Niko Held vom Vereinsvorstand.

Über neun Millionen Menschen sind in Deutschland in der praktischen Flüchtlingshilfe aktiv, unter Jugendlichen konnte die demagogische Hetze der AfD am wenigsten wirken. Wir treten den Beweis an: Die Jugend steht links!
Wir kritisieren in diesem Zusammenhang die zunehmende Abschottung der EU, die statt Fluchtursachen Flüchtlinge bekämpft. Diese Politik hat die AfD salonfähig gemacht.

Bewerbungen von über 200 Bands und Kontakt mit weiteren fast 150 Bands zeigen, wie groß inzwischen das Interesse am Rebellischen Musikfestival ist! Aus diesem Grund hat sich das Vorbereitungsteam entschlossen, eine zweite Bühne aufzustellen. Wanja Lange führt dazu aus: „Unter dem Motto „Wir sind alle Headliner“ stehen bei uns nicht nur die bekannten Künstler im Mittelpunkt, sondern alle Bands, die ehrenamtlichen Helfer, alle, die sich für Flüchtlinge einsetzen, Freiheitskämpfer.“

Mit herzlichen Grüßen im Namen des Vereinsvorstands, Wanja Lange

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