Rebellisches Musikfestival für und mit Flüchtlingen gestartet!

rebellischesfestivalAuf dem Rebellischen Musikfestival in Truckenthal, Landkreis Sonneberg (Thüringen) trat am gestrigen Freitagabend die Band Strom und Wasser auf. Die Band des Liedermachers Heinz Ratz hatte zwei Flüchtlinge mitgebracht, die gemeinsam musizierten. Mit tanzwütigem Polka der Berliner Band Polkageist, der lokalen Band Noihaus aus Neuhaus wurde die Waldbühne zum Beben gebracht. Frauenpower brachten die Bands Revolution Eve aus Frankfurt und Far or Near auf die Bühne. Die Frontfrau von Far or Near berichtet von einem Chor, den sie mit Leipzigern und Flüchtlingsfrauen organisiert.

Bands und Zuschauer waren empört, dass geflüchteten Menschen aus der Aufnahmeeinrichtung in Suhl verboten werden soll, auf das Rebellische Musikfestival zu kommen. Diese Einschränkung ihrer demokratischen Rechte und Freiheiten wird vom Rebellischen Musikfestival nicht hingenommen. Wir stehen für die Verbrüderung mit den Flüchtlingen, dafür dass sie sich am politischen und kulturellen Leben hier beteiligen können und nicht wie Menschen zweiter Klasse in ihren Flüchtlingsunterkünften isoliert werden. Der Jugendverband REBELL und das Rebellische Musikfestival haben alle Hebel in Bewegung gesetzt und wir sind uns sicher: Auch heute feiern wir gemeinsam mit Flüchtlingen und es werden mehr sein!

Heute steht im Zentrum der Benefizcharakter des Festivals mit der Flüchtlingsunterkunft „Haus der Solidarität“. Der Ideengeber Stefan Engel und die Objektleiterin Dagmar Kolkmann-Lutz werden das Projekt vorstellen. Spielen wird der Pianist Aemed Ahmad, dessen Foto als Pianist inmitten der Ruinen des Kriegs in Syrien um die Welt ging.

Wir erwarten einen wundervollen Tag, Tagesgäste können vor Ort Karten für 18,- € erwerben. Auch Zelten ist noch möglich. Flüchtlinge zahlen für eine Tageskarte Samstag 4€, Sonntag 5€, die Abendveranstaltungen kosten 2€

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