Schirmherr & Unterstützer

Initiator:

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Jugendverband REBELL

Schirmherren:

Stefan Engel, Vorsitzender der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschland (MLPD)
„(…) In dieser Situation kann kein Antifaschist, kein Demokrat schweigen. Es ist richtig, gegen das geplante faschistische Rockkonzert in Hildburghausen auf die Straße zu gehen und eine besondere Mobilisierung für das 2. Rebellische Musikfestival durchzuführen – beides gehört eng zusammen.“

Hier das komplette Grußwort

Choukri Rascho, Vertreter der PYD aus Rojava (Syrien)

Konstantin Wecker, Liedermacher:

„Liebe Freunde!
Europa taumelt dem Abgrund entgegen und droht faschistisch zu werden, das spüren wir alle. Und es braucht jetzt eine einige antifaschistische Linke, die sich dem drohenden Putsch entgegenstellt. Wir können gerne unterschiedlicher Meinung sein, das ist auch wichtig, aber wir müssen aufhören uns zu zerfleischen, wie wir das Ende der 70er schmerzlich miterleben mussten.
In einer Sache müssen wir an einem Strang ziehen: kein Fußbreit mehr den Rassisten und Faschisten, kein Zugeständnis, kein Entgegenkommen aus taktischen Gründen.

Wir müssen aufpassen, dass das Meinungsklima in Deutschland nicht dermaßen vergiftet wird, dass sich die Menschlichkeit gegenüber der Unmenschlichkeit rechtfertigen muss – wie es heute schon teilweise der Fall ist, wenn Pressezyniker gegen „Gutmenschen“ und „Versteher“ geifern. Wenn man keinen Artikel mehr posten kann, der um Verständnis für Flüchtlinge wirbt, ohne dass einen Think-Tank-geschulte Rechts- und Rechthaber belehren, Mitgefühl ohne ihre sogenannte Vernunft sei doch eher schädlich. Und ohne dass braune Pöbler einen auf Facebook kampagnenartig beschimpfen und bedrohen. Als seien einfache ethische Grundsätze – Menschen aller Hautfarben sind von gleichem Wert und Hilfsbedürftigen muss man helfen – nur überholte Marotten von ein paar „Alt-68ern“. Mehr und mehr kann ich die Gefühlslage Thomas Manns nachvollziehen, der im Exil seine „Trauer über den Abfall der Epoche vom Humanen“ zum Ausdruck brachte.

Leider kann ich bei eurem Musikfestival nicht dabei sein, aber meine Freunde von der Microphone Mafia, Cetin Oranger, Cynthia Nickschas und Heinz Ratz sind ja da, ich grüße euch alle und wünsche euch ein erfolgreiches Rebellisches Festival!“

Liebe Freunde,
als mittlerweile echter 68er Revoluzzer habe ich mich mit Rebellen von einst bis jetzt zeitlebens viel befasst, sie haben mir aus dem Herzen gesprochen, und einige durfte ich kennenlernen, Petra Kelly, Esther Bejarano und viele mehr, dazu habe ich sogar ein Buch veröffentlicht, „Meine rebellischen Freunde“. Ein rebellisches Festival ist also ganz in meinem Sinn!

Wenn wir von links keine Revolution hinbekommen, putschen die Rechten.

In meinem Song Revolution heißt es:
“Ach Freunde pfeifen wir auf alles, was man uns verspricht,
auf Gehorsam und auf sogenannte Pflicht,
was wir woll´n ist kein Reförmchen und kein höhrer Lohn,
was wir woll´n ist eine REVOLUTION!”
Mit solidarischen, rebellischen Revoluzzer-Grüßen“

Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Partei „Die Linke“ im Bundestag:
„Als menschenrechtspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag setze ich mich insbes. Für die Menschenrechte in Palästina und in Israel ein.
ES WÄRE SEHR WÜNSCHENSWERT,  wenn die massiven Menschenrechtsverletzungen, die Inhaftierungen von Tausenden Palästinensern, darunter viele Kinder und Jugendliche (!), sowie die Ermordung von zahlreichen Palästinensern durch das Festival mehr in  die Öffentlichkeit kämen.  Das „dröhnende“ Schweigen ist nicht auszuhalten.
Viel Erfolg und solidarische Grüße
Annette Groth“

Inge Höger, Bundestagsabgeordnete der Partei „Die Linke“

Wolfgang Nešković, Bundestagsabgeordneter der Partei „Die Linke“:
„Ich übernehme gerne die Schirmherrschaft für das Festival und freue mich über diese musikalisch-friedliche Rebellion junger Menschen gegen Ausbeutung, Unterdrückung und die menschenfeindliche Flüchtlingspolitik einer heuchlerischen EU.“

Süleyman Gürcan, ATIF (Föderation der ArbeiterInnen aus der Türkei in Deutschland) ist Industriearbeiter und lebt im Ruhrgebiet

Dr. Lutz van Dijk, deutsch-niederländischer Autor aus Südafrika
„Darum geht es: Hinzuhoeren! Hinzuschauen!
Vor dem Unrecht nicht die Augen verschliessen.
Und dem Groelen, die klare Sprache, auch die mutige Musik, entgegenzusetzen.
Dank Euch Rebellen gegen die Unmenschlichkeit!“

Veit Wilhelmy, Gewerkschaftssekretär und parteiloser Stadtverordneter in Wiesbaden
„Wir müssen alle rebellisch werden! Oder anders formuliert: Wir empfinden vieles als unzumutbar und müssen unserer Empörung Ausdruck geben! Gründe zum rebellieren gibt es wahrlich genug: Die stärker werdende Bedrohung durch rechte Parteien, durch rechte Gewalt insbesondere gegen Flüchtlinge, durch einen zügellosen Kapitalismus mit seinen ganzen Ausbeutungsmechanismen und vieles mehr.“

Hier das komplette Grußwort

Cetin Oraner, Musiker und Stadtrat der Partei „Die Linke“ in München:
„Der Kampf für eine Welt ohne Krieg und Ausbeutung ist zu gleich ein kultureller Kampf. Die stärke der revolutionären Kultur liegt im Internationalismus. Deshalb ist internationale Solidarität auch ein liebevoller Austausch der kulturellen Erfahrungen im Sinne einer Neuen Welt. TrägerInnen dieser kulturellen Erfahrungen sind KünstlerInnen. Das rebellische Musikfestival ist die internationale Plattform auf der wir als MusikerInnen unsere Erfahrungen in Ton und Klang austauschen können. Mutige und liebevolle Lieder sollen an das Vergangene erinnern um den Kampf in der Gegenwart für die Befreiung der Menschheit von Krieg, Ausbeutung, Patriarchat und Rassismus für eine sozialistisch-demokratische Zukunft zu bestärken. In diesem Sinne, vielen Dank an die vielen AktivistInnen die das rebellische Musikfestival organisieren. Hoch die internationale Solidarität!“

Gina Pietsch, Sängerin, Schauspielerin und Brecht-Interpretin
Ich nehme Euren Antrag, Schirmherrin des Rebellischen Musikfestivals zu werden, gerne an, wenn auch ich aus Arbeitsgründen leider nicht teilnehmen kann.
Ich bin Mitglied der Berliner VVN-BdA und so natürlich zutiefst empört über die Genehmigung des Rechtsrock-Konzertes durch das Verwaltungsgericht Meiningen.
„Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“, meinen wir.
Um so mehr freuen mich die großartigen Aktivitäten zum Zustandekommen des „Rebellischen Musikfestivals“ in Truckenthal/Thüringen zu Pfingsten.
Ich wünsche den vielen Machern Kraft und Mut bei der Vorbereitung und Durchführung dieses wichtigen Festivals.
Ich wünsche Euch und uns viel Publikum, ein Publikum, das Antifaschismus, Antirassismus und Solidarität mit den Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak auf diesem Festival aktiv erlebt und diese guten Gedanken mit nach Hause trägt.

UnterstützerInnen:

David Rovics, Singer-Songwriter und politischer Aktivist aus den USA:
„We need more rebellion, more music, and more festivals, so when I heard there was a Rebellisches Musikfestival I got very excited.“

Klaus der Geiger, Liedermacher:
„Klaus der Geiger grüßt alle Rebellen, besonders die in Thüringen! Bleibt dran  – In unserem Trägheits- und Konsum-verseuchten Land! Nächstes Mal bin ich dabei! Klaus der Geiger“

Dr. med. Khaled Hamad, Generalkoordinator der europäischen Allianz für die Solidarität mit den palästinensischen Gefangenen:
„Liebe FreundInnen,
ich möchte euch für die gute Arbeit zur Unterstützung der Flüchtlinge herzlich danken.
Eure Arbeit ist wichtig in einer Zeit wo Pegida oder AfD zulauf bekommen und in die Parlamente reinkommen. Ihr setzt mit dem Bau vom Haus der Solidarität (Haus der Flüchtlinge) ein Zeichen. Diese Menschen brauchen unbedingt Hilfe bis sie auf die Beine stehen können.
Wir als Palästinenser können sowas gut einschätzen, denn die Hälfte unseres Volkes ist aus ihren Häuser vor 68 Jahren vertrieben worden und warten seit dem auf Ihre Rückkehr in ihre Heimat Palästina. Wir hoffen, dass die Resolution 194 verwirklicht wird und die Rückkehr der Paläst. Flüchtlinge ermöglicht wird.
Vielen Dank für diese sehr wichtige Arbeit.
Dr. med. Khaled Hamad“

Heinz Ratz, Liedermacher/Strom und Wasser:
„Wir sind auch dieses Jahr auf dem rebellischen Musikfestival – gerade in einer Zeit, da alles „Rebellische“ lächerlich gemacht wird und die meisten nur die Wahl zwischen einem furchtsamen Spießertum und einem menschenverachtenden Extremismus sehen. Auflehnung und Ungehorsam und die Suche nach Alternativen, gemischt mit einem großen Ja zu Menschen-, Tier- und Umweltrechten, das ist notwendiger denn je. Und solange ich diesen Ansatz auf diesem Festival sehe, unterstütze ich es gerne!“

Felicia Langer:
„Ihr Lieben, solidarische und warme Grüße von Felicia, Alles Gute, Herzlichst, Felicia Langer“

Solingen Aktiv, überparteiliches Personenwahlbündnis in Solingen:
SOLINGEN AKTIV solidarisiert sich und unterstützt Euch mit Eurem Anliegen, das rebellische Musikfestival 2016 in Truckenthal/ Thüringen als Benifizveranstaltung für die Errichtung des „Hauses der Solidarität“, zu fördern! Wir meinen, das sich Euer Projekt von allen anderen bürgerlichen Projekten inhaltlich und politisch positiv unterscheidet. Statt Bevormundung in den bestehenden europäischen Lagern soll im Haus der Solidarität eine demokratische Selbstverwaltung der Flüchtlinge organisiert werden. Statt die Menschen zu kasernieren, sollen sie gleich eingebunden werden in die Solidaritätsbewegung. Theoretisch wie praktisch. Statt Spenden für die Flüchtlinge zu sammeln und sie ihnen „bürokratisch“ zukommen zu lassen, werden sie u.a. beim Festival aktiv beteiligt und zu Wort kommen, neue Freundschaften entstehen.“
Hier die gesamte Erklärung

OFFENSIV – Initiative für eine kämpferische gewerkschaftliche Betriebsratsarbeit
bei Opel in Bochum
Im Namen von OFFENSIV, der Initiative für eine kämpferische gewerkschaftliche Betriebsratsarbeit bei Opel in Bochum, wünschen wir Eurem Festival von ganzem Herzen viel Erfolg. Einige von uns werden selbst auch an diesem großartigen Ereignis teilnehmen und die erfolgreiche Durchführung tatkräftig unterstützen. In unserem Betrieb und vor allem der Lehrwerkstatt haben wir für das Festival geworben.“
Hier die gesamte Erklärung

Bundesweite Montagsdemo

Linkes Forum Radevormwald

Hier könnt ihr den Brief herunterladen und an Personen und Gruppen schicken, die das Festival unterstützen könnten.

Weitere Unterstützer? Meldet Euch! infopoint@rebellischesfestival.de